So funktioniert CVS
© Rainer Sturm / Pixelio
Alle Dateien werden im zentralen Repository abgelegt. Über den Client-Server können Anwender auf die einzelnen Dateien zugreifen, um Änderungen am Quelltext vorzunehmen. Dabei bleiben alle früheren Versionen der Datei wieder herstellbar, es können auch die vorgenommenen Änderungen zwischen zwei Versionen aufgezeigt werden.
Der Anwender holt sich zum Bearbeiten einer Datei diese aus dem Repository („auschecken"). Dabei werden vom System Metadaten erstellt, um nachvollziehen zu können, welche Dateiversion zuletzt ausgecheckt wurde. Nach der Bearbeitung wird diese Datei wieder in das Repository eingespielt („einchecken“). Arbeiten zwei Nutzer zeitgleich an einer Datei, kann es zu Problemen führen. Werden unterschiedliche Teile des Quelltextes bearbeitet, ist dieser Konflikt relativ leicht lösbar. Wird derselbe Teil des Codes bearbeitet, müssen eventuell auftretende Konflikte manuell behoben werden.
Denn das CVS arbeitet in der Regel nicht mit Dateisperren, da diese keine zeitgleiche Bearbeitung von Dateien ermöglichen. Es gleicht vielmehr die „ausgecheckten“ Arbeitskopien mit den seither vorgenommen Veränderungen ab, so dass auch ältere Arbeitskopien noch zur weiteren Bearbeitung von Quelltexten benutzt werden können.

